Wie schreibe ich? Teil 1: Audio

Wie in der Blog-Reihe "Autorenwahnsinn" ebenfalls gefragt wurde, möchte ich heute die allgemeine Frage beantworten: "Wie schreibst du?". Da die Frage etwas mehrschichtig ist, habe ich sie aufgeteilt. Heute geht es um die Stimmung, getragen durch die akustische Komponente.


Das mag etwas seltsam klingen, aber ich mag Kopfhörer. Das geht sogar so weit, dass ich mehrere, wunderbar funktionierende Modelle für verschiedene Einsatzzwecke besitze. Für das Schreiben, speziell unterwegs, benutze ich die Bose QC-25 - diese Kopfhörer können Umgebungsgeräusche unterdrücken. Besonders basslastige Geräusche wie Fahrgeräusche von Autos, Züge usw. können so fast komplett ausgeblendet werden. Stimmen von Menschen in der Nähe rücken in den Hintergrund, nur laute und hochfrequente Geräusche sind noch deutlich wahrnehmbar, sobald Musik oder andere Untermalung auf den Kopfhörern läuft.


Mit diesem Gerät kann ich mich komplett ausklinken, egal, wo ich mich gerade befinde. Nun kommt noch die Musik oben drauf: Je nach Stimmung höre ich einen Kanal von Soma FM, dort bevorzugt Drone Zone (extrem ruhig) oder Deep Space One (eher elektronisch-meditativ), oder ich lausche den sehr gut gemachten Naturaufnahmen von Thunderspace (iOS-App), wie jetzt gerade.


Als dritte Möglichkeit gibt es noch meine traditionelle Musik-App (ich benutze auf iOS "Cesium", die Musik-App von Apple ist ein Graus!), wo ich vielleicht Vinterriket (die ruhigen Sachen!), Bohren und der Club of Gore oder Diary of Dreams höre, natürlich je nach Situation und Inhalt meiner Texte.


Tja, und damit habe ich wohl schon den Audio-Part meiner Schreibroutine abgehandelt. Bis zum nächsten Mal ;-)

© Christian Wüst 2017